27.01.2020

Life Update: Reisepläne 2020, meine erste Rezension, neuer Job, Acro Yoga & Hundebetreuung!

Hallo Welt! Ich bin auch noch da. Momentan bzw. um genau zu sein, seit ca. einem Jahr, schaffe ich es nicht mehr regelmäßig einen Blogbeitrag zu schreiben. Ich habe die Motivation am Bloggen etwas verloren, da ich mehr auf Instagram unterwegs bin oder ganz offline (die 7 Wochen ohne Internet letztes Jahr haben mich sehr geprägt). Ich wollte euch jedoch trotzdem mal wieder auf den aktuellen Stand bringen, was sich so in meinem Leben tut - als Reisebloggerin, Autorin, Arbeitnehmerin, Hundesitterin und ganz normale Privatperson.

24.12.2019

Weißer Elefant - erinnere dich wer du wirklich bist

Im Dezember 2017 teilte ich hier auf dem Blog eine Weihnachtsgeschichte über meine thailändische und deutsche Familie (hier könnt ihr sie nachlesen). In der Nacht vom 25. auf den 26.12.2017 habe ich dann angefangen darüber einen Roman zu schreiben, weil mir klar wurde: diese Geschichte ist es wert geteilt zu werden! Zudem wollte ich schon immer einen Roman schreiben, aber ich wusste nie über welches Thema! Doch dann machte es *klick* und ich fing zu schreiben an, denn ich nahm den Traum über meine thailändische Familie als Zeichen. Ich schrieb das darauf folgende Jahr mehr oder weniger erfolgreich, neben meiner Ausbildung, dem Blog, meinem Privatleben. Als ich die Ausbildung im Sommer 2018 beendet hatte, nahm ich mir mehr Zeit, schrieb jeden Tag und als ich im September wieder arbeiten ging, schrieb ich weniger. Es war ein auf und ab der Motivation, Zeit und Gefühle. Viele Stunden der Recherche, der Selbstzweifel und der Tränen liegen hinter mir - doch ich hab es geschafft! Im November diesen Jahres habe ich meinen Roman bzw. das Manuskript fertig geschrieben, dank des National Novel Writing Months und der intensiven Zeit Anfang des Jahres auf Neil Island. Dieses Weihnachten ist es das Geschenk für meinen Papa, dem heimlichen Helden meines Buches und ich bin unglaublich gespannt, was er dazu sagen wird. Aber da ich meinen Roman nächstes Jahr auch veröffentlichen möchte, ist mir eure Meinung ebenfalls sehr wichtig! Deswegen teile ich hier exclusiv einen Ausschnitt mit der Kernaussage meines Romans "Weisser Elefant - erinnere dich wer du wirklich bist" mit euch!

03.11.2019

Fotoparade: Meine schönsten Reisefotos 2019

In diesem Beitrag möchte ich euch gerne meine schönsten Reisefotos 2019 präsentieren. Wie jedes Jahr hat Michael vom Blog Erkunde die Welt wieder zu dieser Fotoparade aufgerufen und da ich noch einige ungeteilte Fotos von meiner Indien Reise habe, wollte ich daran teilnehmen um diese zu zeigen. Außerdem startete ich meine Reise genau vor einem Jahr - am 03.11.2018 kam ich in Neu Delhi an! Die meistens Fotos in diesem Beitrag stammen jedoch von meiner Zeit auf den Andaman Inselns, wo ich Anfang des Jahres 8 Wochen verbracht habe. Da ich keinen "Sightseeing" Beitrag über diese Zeit schreiben werde, wollte ich euch wenigstens so ein paar Fotos zeigen und die Geschichten dahinter teilen. Viel Spaß!

27.10.2019

Freundschaften auf Reisen: Wie knüpfe ich Kontakte und wie echt können Reisefreundschaften sein?

Seit bereits 6 Monaten bin ich wieder zurück in Deutschland und so einiges hat sich verändert: ich habe mich von meinem langjährigen Freund getrennt, bin in eine WG in der Stadt gezogen, habe neue Freundschaften geschlossen und vor allem alte Freundschaften gepflegt. Und um genau dieses Thema soll es in diesem Beitrag gehen: Freundschaften, sowohl auf Reisen als auch zu Hause. Inspiriert durch Nicole's (Smalltownadventure) und Nadine's (Wörter auf Reise) Freundschaft-Reihe bezüglich Serien vor einiger Zeit, wollte ich das auch unbedingt im Bezug auf Reisen ansprechen! Denn ich habe mich gefragt: Wie schließe ich eigentlich Freundschaften / Kontakte auf Reisen? Wie tief und echt können diese überhaupt sein? Und wie halte ich am besten Kontakt zu meinen Freunden? Diese Fragen versuche ich nun zu beantworten und möchte mit euch meine Erfahrung und Tipps teilen.
via pinterest

25.08.2019

meine Vipassana Erfahrung: die Dinge sehen wie sie wirklich sind

Bereits im Dezember 2018 habe ich einen sogenanntes Vipassana absolviert und euch auf Instagram versprochen, dass ich darüber berichten werde [hier geht es zu meinem Instagram Account]. Endlich ist es nun so weit, denn wie auch der vorherige Beitrag über das Alleine Reisen als Frau in Indien, fiel es mir nicht so leicht, über diese Erfahrung zu schreiben! Ich wusste wieder einmal nicht, wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Außerdem ist es ein sehr persönliches Thema. Doch da es eben zu meiner Indien und vor allem zu meiner spirituellen Reise gehört und ich diese gerne mit euch teilen möchte, erfahrt ihr hier nun alles, was ihr meiner Meinung nach darüber wissen müsst! Falls ihr danach noch fragen habt, scheut euch nicht mir einen Kommentar zu hinterlassen oder mich per Mail/Instagram anzuschreiben :)

11.08.2019

Alleine Reisen als Frau in Indien


November 2018:
Ich sitze am Flughafen in Frankfurt am Main. Die Sonne scheint auf mein Gesicht und ich schwitze. Genervt ziehe ich meinen Cardigan und Pullover aus. Dann nehme ich mein Kindle in die Hand und überlege welches Buch ich lesen soll. Ich entscheide mich für Mut von Osho. Denn das ist genau das, was ich jetzt brauche.

"Am Anfang besteht kein großer Unterschied zwischen einem Feigling und einem mutigen Menschen. Der einzige Unterschied ist, dass der Feigling auf seine Ängste hört und ihnen nachgibt, während der Mutige sie beiseite schiebt und weitergeht. Der Mutige geht trotz aller Ängste ins Unbekannte".

Ich habe Angst. Ich habe verdammte Angst. Am liebsten würde ich wieder zurück durch die Sicherheitskontrolle gehen und mit meinem Papa nach Hause fahren. Doch das ergibt keinen Sinn! Ich wollte doch schon immer einmal alleine für 6 Monate verreisen! Nicht nur 2 Monate nach Thailand oder hier und da ein kleiner Kurztrip alleine. Nein ich wollte nach Indien - mein Sehnsuchtsland! Seit dem ich das erste Mal einen Bollywood Film mit Shahrukh Khan und das Buch "Der Himmel über Darjeeling" von Nicole C. Vosseler gelesen habe als ich ein Teenager war, möchte ich nach Indien. Ich möchte die Farben sehen. Die Gerüche riechen. Das Leben dort kennenlernen. Frauen in Saris bewundern. Mit Armut konfrontiert werden, wie in Slumdog Millionaire. Ich möchte das echte, authentische Indien sehen. All seine Seiten und Widersprüche. Und dabei habe ich Angst, was es mit mir machen könnte. Kann ich es ertragen? Bin ich stark genug? Man sagt: entweder liebt oder hasst man Indien. Werde ich Indien lieben? Nach allem was ich gelesen, gesehen und gehört habe? Ich kann mir nur schwer vorstellen, es zu hassen. Doch ich lasse es auf mich zu kommen. Öffne mich für alles was kommt. Ich habe keine Angst, alleine nicht klar zu kommen. Ich habe Angst davor, nicht genug Zeit für Indien zu haben und zu wenig Geld gespart zu haben. Und jetzt sitze ich hier, warte darauf in den Flieger steigen zu dürfen und lese diese Zeilen von Osho.

"Ein Mensch wird furchtlos, in dem er seine Ängste akzeptiert. Es ist keine Frage von Mut. Es geht darum, das Leben so zu sehen, wie es ist, zu begreifen, das die Ängste natürlich sind und sie anzunehmen."