30.12.2018

Travel Diary India #10: Varanasi & my Bhang Lassi Experience

Bist du dir sicher, dass du die Sleeper Klasse buchen möchtest? fragte mich mein indischer Freund Panda. "Ja, wieso nicht? antwortete ich, mir bleibt wohl nichts anderes übrig, denn die anderen Klassen sind ausgebucht und ich muss nach Varanasi!" Zuvor hatten wir über die Sicherheit und Unterschiede der Klassen zu den anderen diskutiert und Panda wollte mich nicht alleine als Frau damit fahren lassen. Doch ich überzeugte ihn, dass alles gut gehen würde und der Besitzer des Hostel buchte das Ticket für mich. Der Zug fuhr um 23:50 Uhr in Haridwar los, ca. 30 Minuten von Rishikesh entfernt. Mir wurde ein Taxi organisiert, dass mich zum Bahnhof bringen würde und ich wurde mit dem Roller zum Taxistand gefahren. Was für ein Service. Außerdem hatten sie eine kleine Abschiedsparty für mich organisiert - getarnt als Geburtstagsparty für einen weiteren Hostelgast - aber Panda flüsterte mir zu: "die Party war ursprünglich für dich geplant." Wie süß! Doch ich bin auch voller Vorfreude auf meine erste Zugfahrt! Verrückt oder? Denn ich habe schon oft Filme, Dokumentationen oder Reportagen über indische Züge und deren Atmosphäre gesehen und war jedes mal so fasziniert, dass ich es unbedingt eines Tages selbst erleben wollte!

ENG // "Are you sure that you want to book the sleeper class?" asked my indian friend Panda. "Yes why not? I don't have another choice I guess, all other classes are fully booked and I have to go to Varanasi." Before we were discussing about the safety and differences between the classes and my friend Panda didn't wanted me to travel alone as woman in the sleeper class. But I convinced him that everything will be ok and so the Owner of the Hostel booked the train ticket for me. The Departure Time was at 11:50 pm in Haridwar, ca. 30 minutes away from Rishikesh. They also organised a taxi for me who droped me at the train station and a hostel guy drove me with a scooter to the taxi stand. What a service! They also organised a little Farewell Party for me - masked as birthday party for another hostel guest - but my friend Panda whisperd to me "usually the party was for you..." How cute...But well I was also looking forward to my first train ride in India! Crazy isn't it? But well I watched some movies, documentations and reportags about indian trains and the atmosphere there and everytime I was so fascinated that I wanted to experience it by myself one day!

12.12.2018

Travel Diary India #9: Hanging out in Rishikesh

10 Tage Rishikesh sind vorbei und ich kann es kaum glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Nach Dharamshala war dieser Ort mindestens genauso so schön - vor allem aufgrund der Menschen die ich kennengelernt habe. Zwar fiel es mir einfacher weiterzuziehen, da mein Vipassana Meditations Kurs immer näher rückt (in 2 Tagen ist es soweit!) aber ich habe meine Hostelfreunde echt schnell ins Herz geschlossen und eine tolle Zeit gehabt. Und an dieser möchte ich euch in diesem Beitrag natürlich teilhaben lassen!

Übrigens habe ich beschlossen, die kommenden Beiträge auch in Englisch zu verfassen (mal schauen wie lange ich motiviert dazu bin, haha).

// 10 Days Rishikesh are over and I can't believe how fast time passes! Rishikesh has a very good and beautiful vibes as well as Dharamsala, especially the people I've met. It was more easy for me to leave them than to leave Dharamsala because soon I will do my Vipassana Meditation Course (only 2 days left!) but I really liked my Hostelfriends because we had a great time togehter - and in this Post I want to share my highlights with you!

09.12.2018

Travel Diary India #8: Triund Trekking & Camping

"Das hier ist die Aussicht vom Dalai Lama Tempel. Seht ihr die wunderschönen Berge? Dort liegt sogar Schnee! Da werd ich aufjedenfall nicht hingehen, haha..." sagte ich noch in meinem letzten Video und eine eine Woche später? Wanderte ich zu den weißen Bergen. Ich hatte nicht geplant, wandern, trekken oder campen zu gehen, aber ich hatte genauso wenig geplant zwei Wochen in Dharamsala zu bleiben. Ich kam an diesen magischen Bergort nur wegen dem Dalai Lama und um mehr über den tibetischen Buddhismus zu lernen, den Ort zu sehen, wo der Dalai Lama wohnt, doch ich blieb, weil ich mich hier Zuhause und angekommen fühlte. Ich freundete mich mit den Hostel Personal und anderen Hostel Gästen an, wir tauschten Lebensgeschichten, Weisheiten und verrückte Reiseabenteuer am Lagerfeuer aus und nach ursprünglich geplanten 3 Tagen, konnte ich einfach noch nicht weiterziehen. Warum auch? Ich hatte es nicht eilig, denn ich musste erst am 15.12. an einem bestimmten Ort sein, für ein sogenanntes Vipassana (mehr dazu zu gegebener Zeit).
In zwei Woche Dharamshala habe ich jedoch nicht viel touristisches unternommen, ich bin einfach nur viel spazieren gewesen und dabei die verschiedenen Stadtteile, Vororte und Dörfer erkundet, habe viele Hunde und Kühe gestreichelt, leckeres Essen gegessen, mein Lieblingscafé gefunden und Einheimische getroffen (per Instagram schon ein bisschen gruselig aber auch super cool), hatte eine tibetische Masssage, buchte zwei Mal einen Bus nach Rishikesh, der dann aber stoniert wurde und mich meiner Nerven beraubte - aber auch Geduld und Vertrauen gelehrt hat - und bin an einem Samstag nach Triund gewandert/getrekkt und habe dort gecampt. Und davon handelt dieser Blogbeitrag - so enjoy the nature!

02.12.2018

Travel Diary India #7: Tibet, Dalai Lama & Buddhismus

"Es gibt nur zwei Tage im Jahr an denen man so gar nichts tun kann, der eine heißt gestern und der andere heißt morgen. Also ist HEUTE der richtige Tag um zu lieben, zu glauben, zu handeln und vor allem zu leben" 

- Dalai Lama

25.11.2018

Travel Diary India #5: Amritsar - spirituelles Zentrum des Sikhismus

Tag 8 in Indien: ich mache mich mit dem Bus auf den Weg von Jaipur nach Amritsar. "Mit dem Bus?!" reagiert mein indischer Instagram-Freund schockiert auf meine Instagram Story. Ja mit dem Bus! Ich weiß ich bin verrückt, denn es dauert ca. 15 Stunden - und ich bin in einem Local Bus gelandet. Ohne es zu wissen. Was das bedeutet? Ich sitze in der Nähe der Tür, die gefühlt alle 10 Minuten auf- und zu geht, da nicht nur Einheimische Touristen auf dem Weg von Diwali nach Hause sind, sondern auch Pendler. An einem Samstag Abend wohlgemerkt. Ich habe meinen Platz aus folgenden zwei Gründen gewählt: ich wollte den Ticketverkäufer, der vor mir sitzt, nicht aus den Augen lassen, da er meine einzige Bezugsperson ist, die gut englisch spricht und: mein reservierter Platz Nr. 5 war bereits besetzt als ich in den Bus stieg. Sitzplatzreservierungen in einem Local Bus erscheinen mir aber sowieso sinnlos, deswegen habe ich mich einfach wo anders hingesetzt. An der Tür mag ich außerdem das Treiben. Ich beobachte gerne die Verkäufer die in den Bus springen um ihre Waren anzubieten, die vielbefahrenden Straßen voller Autos und Menschen in den Städten oder die fast leere Autobahn. Nach ein paar Stunden fordert mich der Ticketverkäufer allerdings auf den Platz zu wechseln, wieso weiß ich nicht, denn ich frage nicht nach, sondern mache es einfach. Die restliche Busfahrt verbringe ich so in der ersten Reihe des Buses, ein noch besserer Platz als vorher wie sich herausstellt. Ich genieße den Blick aus der große Windschutzscheibe, bestaune die Showeinlage eines Transgender, der wild mit den Armen rumfuchtelt und etwas auf Hindi oder Panjabi sagt, teile mir eine Decke mit meinem Sitznachbarn, dessen Kopf müde auf meine Schulter fällt und lausche den Worten von Michael Ende "Die unendliche Geschichte".