11.06.2023

Abenteuer im Fichtelgebirge: Katzensitten im Tiny House und endlich wieder Wandern!

Es war einmal ein Hippie Mädchen mit ihrem Hula Hoop, das sich am 17.05.2023 auf in das weit entfernte Fichtelgebirge machte. Dank des Deutschland Tickets der Deutschen Bahn und der Pünktlichkeit der Regional Züge, erreichte sie ihren Zielbahnhof Bayreuth zur gewünschten Zeit. Dort wurde sie von einer Waldfee abgeholt, die sie in ihr neues Zuhause auf Zeit brachte - ein kleines Häuschen in einem Dorf, umgeben von einem Wald, durch den ein Bach verlief. Die Waldfee und ihr Mann hatten das Hippie Mädchen gefragt, ob sie auf ihre magischen Kater aufpassen könnte und das Hippie Mädchen sagte natürlich ja - schließlich war sie Katzensitterin und die Kater hatten Disney Namen. Noch dazu war ein Kater schwarz - ein gutes Zeichen für das Hippie Mädchen. Und so kam es, dass dieses Hippie Mädchen nun diese Geschichte niederschreiben kann und euch, liebe Leser*innen, von ihrem Fichtelgebirge Märchen erzählen kann - eine Geschichte über das Leben in einem kleinen Haus mit zwei Katern als digitale Nomadin und Abenteurerin.
 
Urlaub und Arbeiten im Tiny House - Fichtelberg - Workation

Wie so oft in meinem Leben, wurde ich mal wieder überrascht von der Möglichkeit die mir als Tiersitterin geschenkt wurde. Hätte ich jemals gedacht, dass ich in einem Tiny House leben würde, zwei Kater füttern, mit ihnen kuscheln, dort arbeiten und nebenbei die Gegend erkunden würde? Nein habe ich nicht! Als ich die Idee hatte, mein Glück als weltweite Katzen- und Hundesitterin zu versuchen, dachte ich zum einen, an fremde Länder und zum anderen, hatte ich gar keine "Wunsch" Vorstellung von deren Zuhause. Doch passt es zu mir, dass ich dadurch ungewöhnliche Wohnmöglichkeiten kennenlernen darf - das ist genau mein Alternative Hippie Stil. Ich habe es schon immer geliebt, bei anderen zu Besuch zu sein und zu schauen, wie ihre Wohnung/Haus eingerichtet ist - damals zu MTV Zeiten liebte ich auch MTV Cribs - indem Promis ihr Zuhause zeigen oder auch die Dating-Show Room Raiders, in dem man sein Date nur anhand des Zimmer aussucht, wer erinnert sich?

Das Tiersitten ermöglicht mir also genau diese Neugierde zu befriedigen, mir Inspiration zu holen, nebenbei noch mit süßen Katern oder Hunden zu kuscheln und mit ihnen Zeit zu verbringen. Vielen Dank an dieser Stelle liebe Aylina für diese Möglichkeit euer Tiny House leben für 2,5 Wochen auszuprobieren! Falls ihr mehr Eindrücke davon sehen möchtet, dann schaut gerne bei Aylinas Instagram vorbei - denn sie verkaufen das Haus. Vielleicht sucht von euch jemand ein neues Zuhause im Grünen?

Ich persönlich könnte mir tatsächlich gut vorstellen, eines Tages in einem kleinen Häuschen zu leben - doch nicht in Deutschland. Mein Ziel ist es immernoch hauptsächlich in Thailand zu leben - vielleicht in einem Baumhaus? Wir werden sehen...


Abenteuer - Trimmpfad, Klausenturm, Bayreuther Haus - Mehlmeisel
 
Denn wie ihr sicherlich alle wisst, liebe ich Wälder und Dschungel und deswegen musste ich genau diesen rund ums Tiny House natürlich auch erkunden! Mein erstes Abenteuer führte mich den Berg hinauf zum Bayreuther Haus (Kiosk/Restaurant) und der Ski Piste, denn das Gebiet um Fichtelberg ist besonders bei Wintersportlern beliebt. Das restliche Jahr kann man sehr gut wandern, Fahrrad fahren und einige Nordic Walking Strecken habe ich auch gesehen. Meine bevorzugte Aktivität ist das wandern und so habe ich die Gegend zu Fuß erkundet und nicht nur die Ski Piste gefunden, sondern auch einen Wildtierpark und den Trimmpfad. Mein Ziel war allerdings der Klausenturm, ohne das ich mir dabei bewusst war, das dieser zum Trimmpfad gehört - die Stufen hatten es aufjedenfall in sich!
 
Als ich total erschöpft auf den Klausenturm ankam und die Aussicht genoss, entschloss ich, eine Intention für diesen Katzensitting Urlaub bzw. workation zu setzten: Ich wollte fitter werden! Ich erkannte, dass ich seit dem ich aus Spanien zurück war, nicht viel Sport in Deutschland getrieben hatte und vorallem das wandern vernachlässigt hatte. Das wollte ich ändern. Insgesamt besuchte ich den Trimmpfad zwei mal und stellte eine schnelle Vebesserung meiner Fitness fest, als auch meiner Hula Hoop Skills. Im Tiny House selbst hatte ich außerdem die Möglichkeit Yoga zu praktizieren und tat dies auch fast jeden Tag.


Wander Abenteuer im Fichtelgebirge 
 
Mein Ziel zu wandern habe ich durch die Wanderungen zum Wurzbachweiher, der Burgruine Wurzstein, dem Nageler See und dem Fichtelsee auch erreicht.

Zum Wurzbachweiher und der Burgruine Wurzstein waren es insgesamt ca. 12 km. Ein bisschen ging es Bergauf- und runter, doch nicht so sehr, dass ich die Wanderung als schwierig einstufen würde. Ich war zwar schon länger nicht mehr alleine wandern, doch trotzdem hatte ich meine Grundkondition behalten. *Hier kommt ihr zu all meinen Wanderungen* Ich würde mich also nicht als Anfängerin einstufen sondern als erfahren. Der Weg war auch sehr gut ausgeschildert und dank meiner Offline Map, habe ich mich nicht verlaufen. Hätte mir jemand vor 10 Jahren gesagt, dass es für mich so einfach ist los zu wandern, hätte ich ihm nicht geglaubt! Denn ihr müsst wissen, dass ich meine Wanderliebe hauptsächlich in den 20ern mit meinem Ex-Freund ausgelebt habe und er mir immer als Kompass diente. Umso stolzer bin ich, dass ich nun meinen eigenen Kompass bin und selbst wenn ich einmal verloren gehe, ich immer den Weg zurück finde - weil ich ruhig bleibe und selbstbewusst bin. Für den Notfall weiß ich außerdem wie ich im Wald überleben kann - dank eines Survival Kurses, denn ich vor ein paar Jahren gemacht habe!


Meine Wanderung oder soll ich lieber sagen großer Spaziergang? zum Nageler See war mit ca. 15km zwar weiter, jedoch ging es hauptsächlich geradeaus und kaum einen Berg hoch oder runter. Ist es dann trotzdem wandern? habe ich mich gefragt. Für mich persönlich tatsächlich nicht, denn beim wandern liebe ich die Herausfoderung einer guten Steigung und das Gefühl danach, wenn man auf dem Berg ankommt bzw. in der Höhe! Aufgrund des gutes Wetter, über das ich mich sehr gefreut habe, war es trotzdem körperlich fordernd und so habe ich mir eine Auszeit am See gegönnt, mit lesen, Hula Hooping, schwimmen und faul in der Sonne liegen.

Außerdem musste ich einen Schock verdauen, denn auf dem Weg zum See, kam ich an diesen süßen Rehen vorbei und fragte mich schon, was es mit diesen auf sich hat. Als ich dann las, dass man dort Wildfleisch bestellen/kaufen kann - also die süßen Rehe im Gehege - war ich so traurig, bestürtzt und auch wütend darüber, dass ich weinen musste. In meiner veganen Bubble, hatte ich damit überhaupt nicht gerechnet sondern mich gefreut, die Rehe zu sehen. Am Abend vorher hatte ich außerdem meinen absoluten Lieblingsanime geschaut - Prinzessin Mononoke! Falls ihr diesen nicht kennt, bitte schaut euch ihn an und denkt über die Botschaft nach. Egal ob ihr vegan seid oder nicht. Auf dem Rückweg von meiner Wurzbachweiher/Burgruine Wurzstein Wanderung hatte ich übrigens das Glück ein wildes Reh zu sehen - es begleitete mich ein Stück aus der Ferne und das war sehr schön und besonders.


Abenteuer Fichtelsee, Fichtelberg 

Mein letztes Abenteuer und Wanderung, denn hier lief ich gefühlt nur bergauf! führte mich ca. 6 km zum Fichtelsee (one way). Das hatte ich mir als Grand Finale meiner Zeit im Tiny House aufgehoben, zum einen um mich für meine Arbeit zu belohnen - dazu gleich mehr - als auch um das Wetter noch voll auszukosten, zu schwimmen und faul in der Sonne zu liegen. Das tat ich dann auch erstmal als ich beim Fichtelsee ankam. Der Heuschnupfen hatte mich nämlich geschwächt und nach tausendund einer Niesattacke, ruhte ich mich erschöpft auf einem großen Felsen aus und machte erstmal ein Nickerchen. Danach beschloss ich ins Wasser zu springen um wieder wach zu werden und verletzte mich dabei an einem Felsen, der einige Meter von der Stelle in der in den See hineinging, war. Ein bisschen random fand ich das und mein Kopf spielte aufeinmal verrückt - ich hatte Angst weiter zu schwimmen, weil ich nicht wusste was noch so in diesem See auf mich wartet...

Nach einigen Schwimmzügen bin ich also wieder zurück zum Ausgangspunkt geschwommen und habe dann auf den Felsen gehula hoopt - das Reel dazu könnt ihr auf meinem Instagram bewundern :) das hat mich nämlich echt stolz gemacht und ich hatte viel Freude dabei! Auch wenn sich meine Soziale Angst ein bisschen gemeldet hatte, so habe ich sie einfach angenommen und es trotzdem getan! Ich liebe es nämlich euch meine Reise Abenteuer Hula Hoopend auf Instagram zu zeigen.


Und damit kommen wir auch zum Schluss meiner Zeit im Tiny House und des Blogbeitrags.
 
Ich habe mich sehr über die Möglichkeit gefreut und bin sehr dankbar darüber, dass ich im Tiny House arbeiten konnte. Nicht nur als Katzensitterin, in dem ich das Katzenklo gesäubert habe und die Kater gefüttert. Auch habe ich weiter an meiner Reiseberatung gearbeitet und meine Thai Yoga Massage im Umkreis angeboten, in dem ich Flyer verteilte. Mit Hilfe einiger Online Seminare die ich in dieser Zeit absolviert habe, in Kombination mit meinem 6-Monatigen Coaching, das letzten Dienstag geendet hat, bin ich auf einem guten Weg in meine Selbstständigkeit und sehr motiviert, dran zu bleiben!
 
Zudem habe meinen YouTube Kanal wieder belebt und erzähle euch in meinem aktuellen Video, wie es mit diesem weiter geht - ich freue mich wenn ihr es anschaut!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wenn du ein Kommentar hinterlässt, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google. Mit dem Abschicken deines Kommentars bestätigst du, dass du die Datenschutzerklärungen gelesen und akzeptiert hast.

Wenn Du die Kommentare zu diesem Beitrag durch Setzen des Häkchens abonnierst, informiert Dich Google durch eine Mail an die in Deinem Googleprofil hinterlegte Mail-Adresse. Durch Entfernen des Hakens löscht Du Dein Abonnement wieder. Du hast aber auch die Möglichkeit Dich in der Mail, die Dich über einen neuen Kommentar informiert, über einen Link wieder abzumelden.