08.03.2021

Welfrauen Tag Special mit Sarah Minty Magic - Endometriose & Mondenergie

Anlässlich des Weltfrauen Tag möchte ich euch heute meine Freundin Sarah vorstellen. Sarah und ich haben uns im Sommer 2018 auf einem Vegan Meet Up in Karlsruhe kennengelernt. Sie hat mich von Anfang an mit ihrer offenen, ehrlichen Art und ihrer Krankheitsgeschichte beeindruckt, denn als ich sie nämlich fragte, wieso sie sich vegan ernährt, erzählte sie mir von Endometriose. Endo-what?! Dachte ich mir nur und stand mit einem fetten Fragezeichen vor ihr. Daraufhin erzählte sie mir mehr darüber und ich war einfach nur total baff - vom Schmerz den sie durch dieser Krankheit erleidet, davon dass viele Frauen diese Schmerzen ebenfalls haben, sie aber nicht einordnen können und von der informativen und verständnisvollen Art und Weise wie Sarah mich darüber aufgeklärt hat. Heute ist außerdem nicht nur Weltfrauentag sondern der ganze Monat ist #EndoMarch - was das genau bedeutet, wie Sarah mit ihrer Krankheit umgeht, was ihr hilft und welche Rolle dabei der Mond spielt, erzählt sie euch jetzt selbst. Viel Spaß mit dem Interview!

Fotos: Sasika Reichenbach

14.02.2021

Reisen als homosexuelles Paar - Interview mit Kolja von Urbaner Nomade

Mir war so oft gesagt worden, welch ein Unglück es sei, als Frau geboren zu sein, dass ich nur schwer Melecios Bemühungen verstehen konnte, unbedingt eine sein zu wollen. Ich sah auch nicht den kleinsten Vorteil, aber er wünschte es sich nun mal und war bereit, alle möglichen Qualen dafür zu leiden. Unter Anleitung eines auf solcherart Metamorphosen spezialisierten Arztes stopfte er sich mit Hormonen voll, die ausgereicht hätten, einen Elefanten in einen Zugvogel zu verwandeln, entfernte die Barthaare mit Elektronadeln, legte sich Brüste und Hüften aus Silikon zu und spritzte sich Paraffin, wo er es für nötig hielt. Das Ergebnis ist verblüffend, schwach ausgedrückt. Nackt ist sie eine Amazone mit herrlichem Busen und Babyhaut, aber der Bauch endet in männlichen Attributen, die zwar verkümmert, aber noch sichtbar sind. "Was ich brauche, ist eine Operation. Die Señora hat gehört, dass sie in Los Angeles Wunder vollbringen, sie könnten mich da in eine echte Frau verwandeln, aber das Ganze ist noch im Versuchsstadium, und außerdem kostet es ein Vermögen", sagte Mimi. Für sie ist nicht der Sex das Interessanteste am Frausein, andere Dinge ziehen sie mehr an, Kleider, Parfums, Stoffe, Schmuck, Schönheitsmittel. Sie genießt das Knistern der Strümpfe, wenn sie die Beine übereinanderschlägt, das kaum wahrnehmbare Rascheln der Unterwäsche, das Streicheln der Haarmähne auf den bloßen Schultern. In jeder Zeit sehnte sie sich nach einem Gefährten, den sie hätscheln und bedienen konnte, jemandem, der sie beschützte und ihr eine beständige Liebe gab. Aber sie hatte kein Glück. Sie hing in einen androgynen Limbus fest. Manche näherten sich ihr, weil sie sie für einen Transvestiten hielten, aber diese zwielichtigen Bindungen wollte sie nicht, sie betrachtete sich als Frau und suchte männliche Männer, die aber wagten nicht, sich mit ihr zu zeigen, auch wenn ihre Schönheit sie anzog, weil sie sich nicht als Schwule verspotten lassen wollten. Es gab auch solche, die sie verführten, nur um festzustellen, sie sie nackt aussah und wie sie liebte, es erregte sie, dieses wundervolle Monster zu umarmen.  
 
- aus Eva Luna von Isabel Allende, Seite 271-272
 

31.01.2021

Spiritualität für Anfänger

 "Wir sind alle spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen."

Diesen Satz kommentierte Anfang des Jahres ein Freund von mir unter meinem Instagram Post, in dem ich erkläre wieso ich Dreads habe und mit diesen Satz, möchte ich auch gerne meinen ersten Blogpost im neuen Jahr beginnen. Ich möchte euch nämlich anhand meiner spirituellen Reise erklären was für mich Spiritualität ist und bedeutet, wie ich diese auslebe, woher das ganze stammt, was ich daran kritisch sehe und hoffe möglichst viele Fragen beantworten zu können, die Neulinge in der "Spiri-Szene" eventuell begegnen. Ich bin der Meinung, dass die Spirituelle Bewegung sehr schön und kraftvoll ist - aber auch Gefahren birgt und manchmal ganz schön verwirrend sein kann! Wenn euch das also interessiert, dann kommt mit auf meine spirituelle Reise und meinem Versuch, einen Guide für Spiri-Neulinge zu schreiben ;)
 

27.12.2020

Fotoparade 2020 Spezial - mein Corona Jahresrückblick

Wie jedes Jahr hat auch dieses - trotz oder gerade wegen ihr wisst schon was - Michael von Erkunde die Welt zur Fotoparade gerufen! Ich bin diesem Ruf gerne gefolgt (wie schon in 2016 Teil 1 & Teil 2, in 2018 und auch letztes Jahr) um euch ein wenig von meinem -ihr wisst schon welchem- Jahr zu berichten. Denn auch wenn es sicherlich den ein oder anderen mittlerweile nervt, damit konfrontiert zu werden, so gab es dieses Jahr nicht nur schlechte Momente, sondern auch ganz viele kleine schöne, für die es sich lohnt dankbar zu sein und die uns Demut gelehrt haben. Für mich war das jedenfalls der Fall und ich hoffe ihr könnt jetzt am Ende des Jahres ebenfalls auf das Positive zurückblicken. Ich habe meinen Beitrag jedenfalls in zwei Kategorien eingeteilt um es für mich (und euch) einfacher zu machen: Persönlich und Reisebloggerisch betrachtet.

29.11.2020

Herbst Abenteuer im Oberwald Karlsruhe

Anfang November hat mich meine Hündin Lilly für ein Wochenende in Karlsruhe besucht und zusammen haben wir den Oberwald erkundet. Das wollte ich schon seit einem Jahr machen doch...

25.10.2020

Ein Herbst Wochenende in Rastatt

Im heutigen Beitrag möchte ich gar nicht so viele Worte verlieren, denn gefühlt habe ich dazu schon alles auf Instagram gesagt. Deswegen möchte ich hier nur, wie in guten alten Zeiten, ein Photo Diary mit euch teilen, von einem wunderschönen Herbst Wochenende in Rastatt - dem neuen Zuhause meines Papas und meiner Hündin Lilly. Im Sepember diesen Jahres sind die beiden von meinem Kindheitszuhause, einem kleinen Dorf in der nähe von Karlsruhe, dorthin umgezogen. Loszulassen war für meinen Papa, der sein ganzes Leben lang in diesem Dorf verbracht hat, erstaunlicherweise einfacher, als für mich. Aber das ist okay. Ich werde mein Kindheitszuhause niemals vergessen, bin dankbar für die Zeit die ich dort erleben durfte (bin 2016 mit 23 Jahren ausgezogen, konnte aber immer wieder zurück kommen) und freue mich für meinen Papa, dass er den Mut hatte während einer Pandemie den Wohnort zu wechseln. Auf in ein neues Abenteuer. #neverstopexploring